Dornach, Mobilitätskonzept Metalli-Wideneck-Areal

Besondere Aufgabenstellung

Das heutige Industrieareal der Baoshida Swissmetal AG soll ab ca. 2024 umgenutzt und zu einem nachhaltigen Wohn- und Arbeitsquartier entwickelt werden. Basierend auf den Resultaten einer Testplanung erarbeitete die Eigentümerin HIAG in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachplanern einen Masterplan als Grundlage für die erforderliche Teilzonenplanänderung. Kontextplan AG war zusammen mit RK+P für die Bearbeitung des Bereichs Mobilität / Verkehr im Rahmen des Masterplans zuständig.

In einem ersten Schritt wurde basierend auf dem Richtprojekt das künftige Verkehrsaufkommen mit einem «konventionellen» Modalsplit abgeschätzt, dessen Auswirkungen auf das Verkehrsnetz aufgezeigt und der Handlungsbedarf abgeleitet. Daraufhin wurde ein Gesamtpaket an Massnahmen entwickelt, um die Verkehrsmittelwahl so zu steuern, dass die Funktionalität des Gesamtverkehrsnetzes gewährleistet bleibt. Die Attraktivität des ÖV sowie des Fuss- und Veloverkehrs werden damit umfassend erhöht, der MIV wird gezielt gesteuert und gelenkt. Dabei wird jeweils differenziert zwischen einem Zustand mit und ohne neue S-Bahnstation Öpfelsee sowie mit und ohne neuen Zubringer A18 über die Birs. Zentraler Bestandteil war nebst der Konzipierung / Gestaltung der neuen Infrastrukturen insbesondere auch der Bereich des Mobilitätsmanagements mit Massnahmen im Bereich Organisation, Kommunikation und Marketing der Mobilität auf Areal-Ebene.

Unter Berücksichtigung der etappierten Entwicklung des Areals zeigt das Mobilitäts- und Verkehrskonzept wie eine koordinierte Umsetzung der verkehrlichen Massnahmen erfolgen soll, damit sowohl die Funktionalität des Verkehrsnetzes als auch die Attraktivität des Areals jederzeit gegeben sind.

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Tätigkeit
Mobilitäts- und Verkehrs-konzept: Abschätzung des künftigen Verkehrsaufkom-mens und Massnahmenpa-ket für alle Verkehrsmittel auf Ebene Infrastruktur und Ebene Management

Zeitraum
2018

Auftraggeber
HIAG

Referenzperson
Michele Muccioli, HIAG

Zusammenarbeit
Rudolf Keller + Partner (RK+P), Markus Stöcklin

Projektleitung KONTEXTPLAN