Büren an der Aare, Begegnungszone Hauptgasse Stedtli

Besondere Aufgabenstellung

Das „Stedtli“ (Altstadtbereich von Büren a.A.) wurde im Jahr 2013, als flankierende Massnahmen zur Umfahrungsstrasse (Bahnhofstrasse), mit zu einer Begegnungszone umgestaltet. Einzig die untere Hauptgasse, eine Kantonsstrasse blieb eine Tempo-30-Zone. Nach der Herauslösung dieses Strassenabschnitts aus der Durchgangsstrassenverordnung konnte aber auch die Kantonsstrasse in eine Begegnungszone umgestaltet werden.

KONTEXTPLAN erarbeitete zusammen mit der Gemeinde und dem Kanton ein Betriebs- und Gestaltungskonzept sowie das Ausführungsprojekt für diese historische Verkehrsachse. Insbesondere wurde die heutige Parkierungssituation mit Schrägparkfeldern umorganisiert: Künftig gibt es beidseits der Strasse Längsparkfelder in 2er-Paketen, um ein rasches und einfaches Zu-/Wegfahren zu ermöglichen. Durch diese Umorganisation erhält das Gewerbe unter den Lauben (u.a. Café / Konditorei und Restaurant) Vorplätze zur Nutzung und Gestaltung, beispielsweise für Aussenbestuhlung. Wesentlich für die Umgestaltung in eine Begegnungszone ist ausserdem eine ansprechende Gestaltung des öffentlichen Raums. Dazu gehören Sitzgelegenheiten sowie grosse Pflanztöpfe zur Begrünung. Letzere werden bereits in der oberen Hauptgasse eingesetzt und dienen als durchgehendes, identitätsstiftendes Gestaltungsmerkmal.

Der Einbezug der Betroffenen (v.a. Gewerbetreibende) stellte einen wichtigen Erfolgsfaktor dar. Die Wirkung bezüglich Verkehr und Aufenthaltsqualität sowie Zufriedenheit der Involvierten wurde mittels einer Vorher-Nachher-Untersuchung (Monitoring & Controlling) analysiert.

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Tätigkeit
Umgestaltung der unteren Hauptgasse im Stedtli in eine Begegnungszone

Zeitraum
2015-2018

Auftraggeber
Einwohnergemeinde Büren a.A., Kanton Bern OIK III

Referenzperson
Kurt Eggenschwiler, Bauverwalter Büren a.A.
Kurt Schürch, Kreisoberingenieur OIK III

Projektleitung KONTEXTPLAN