Das Pilotprojekt «Urbane Sicherheit» am Bahnhof Aarau wurde von der Stadt Aarau als Reaktion auf einen erhöhten Handlungsbedarf im Bereich der objektiven und subjektiven Sicherheit lanciert. Auslöser sind die Erkenntnisse aus dem Stadtmonitoring 2021, in welchem sich die Einschätzung der Bevölkerung zum Themenkreis «Sicherheit, Ruhe und Sauberkeit» deutlich verschlechtert hat. Die negativen Rückmeldungen bezogen sich dabei in erster Linie auf den Bahnhof Aarau. Zusätzlich haben politische Vorstösse zur Sicherheitslage am Bahnhof den Handlungsdruck verstärkt.
Leistungen
Strategische Beratung und Projektunterstützung mit den Zielen, bis Ende 2027 ein integrales Managementsystem zu entwickeln, zu testen und zu implementieren und damit die objektive und subjektive Sicherheit rund um den Bahnhof zu gewährleisten. Die Stadt Aarau legt Wert auf ein integrales und partizipatives Prozessdesign.
- Partizipative Analyse und Standortbestimmung: Konzeption, Durchführung und Auswertung von Expert*innen-Interviews sowie drei Spaziergängen. Dokumentauswertung und Analyse der Zusammenarbeit der verschiedenen Verwaltungsstellen.
- Vision und Ziele: Erarbeitung einer Vision mit Zielen in vier Handlungsfeldern und Massnahmen. Vom Aarauer Stadtrat am 15.12.2025 verabschiedet
- Management-System und Monitoring: Entwicklung und Implementierung eines integralen Management-Systems sowie Konzeption und Aufbau des Monitorings.
- Arbeitsgruppe Öffentlicher Raum: Unterstützung beim Aufbau der Arbeitsgruppe. Implementierung eines «Ampelsystems» zur systematischen Beobachtung des öffentlichen Raums.
- Eigentümerforum: Konzeption und Moderation von mehren Eigentümerforen, welche ein Austauschgefäss zwischen der Stadt Aarau, der SBB und weiteren Grundeigentümerschaften darstellt.
- Ausblick: Evaluation (2027): Evaluation des Pilots, Empfehlungen zuhanden des Stadtrats zur Festlegung des weiteren Vorgehens.
Weitere Informationen:
www.aarau.ch/leben/sicherheit/pilotprojekt-urbane-sicherheit-am-bahnhof-aarau.html/2746